(Foto: Hochschule Niederrhein)

Kempen/Krefeld/Mönchengladbach. Die ALDERS elec­tronic GmbH ist Förderer des Deutschland­stipendiums an der Hochschule Niederrhein. Das bedeutet, dass das Elektronik-Unter­nehmen Studierende aus dem Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen finanziell und ideell unterstützt. Die Begleitung gilt für eine Förderperiode über drei Jahre. ALDERS ge­hört damit zu einem Förderer-Pool mit 62 weiteren Firmen. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen ist Ihr Engagement besonders anzuerkennen“, schreibt Dr. Tho­mas Grünewald, Präsident der Hochschule Niederrhein, an ALDERS.

Über das Deutschlandstipendium – ein Modul des Bun­desbildungsministeriums – fördert die Hochschule Nieder­rhein begabte Studierende und ermöglicht diesen jungen Menschen, sich ohne finanzielle Not auf das Studium zu konzentrieren und ihre Fähigkeiten sowie ihr Praxisnetz­werk auszubauen. „Von den 1900 Absolventinnen und Ab­solventen, die unsere Hochschule jährlich mit dem Bache­lor- oder Masterabschluss in der Tasche verlassen, haben die von Ihnen geförderten jungen Frauen und Männer die besten Perspektiven“, sagt Dr. Grünewald in einem Dankes­schreiben an das Kempener Elektronik-Unternehmen.

„Bildung ist heutzutage das Wichtigste überhaupt“, betont Martin Alders, warum er schon länger über eine Förderung nachdenkt und mit dem Deutschlandstipendium eine für sein Unternehmen perfekte Form gefunden hat. Innovati­onskraft, Kreativität und Einfallsreichtum fielen schließlich nicht vom Himmel, sondern müssten im Zuge eines intensiven Studiums wie eine Sportdisziplin trainiert werden. „Genau hierzu wollen wir jungen Menschen das Rüstzeug an die Hand geben und sie zu studentischen Höchstleis­tungen motivieren“, sagt der CEO.

Martin Alders ist bewusst, dass die geförderten Absolven­ten zu jenen gut ausgebildeten jungen Menschen gehö­ren, die die Fachkräfte von morgen sind. „Wir haben einen sehr guten Mitarbeiterstamm. Aber wer heute nicht schon im Zuge des Emplo­yer Branding anfängt, für die Zukunft an einer möglicherweise noch fundierteren Ausbildung zu arbeiten, verpasst auf Dauer den Anschluss“, betont der 45-Jäh­rige. Hier sei das Deutschlandstipendium folgerichtig eine Investition in die Zu­kunft des eigenen Unternehmens. Alders ist überzeugt, dass dieses klare Bekennt­nis zur beruflichen Bildung ein Grund ist, warum sich das 1987 gegründete Familienunternehmen zu einem Hidden Champion für individuelle elektromechanische Bauteile entwickelt hat.

Ein kundenorientiertes Unternehmen im High-Tech-Segment mit eigener Entwicklungsabteilung sei einfach darauf angewiesen, die Besten für sich zu gewinnen und kluge Köpfe für den eigenen Unternehmenserfolg zu be­geistern. „Hier ist das Stipendium ein Pfund, das insbeson­dere in Zeiten des Fachkräftemangels das Recruiting unge­mein unterstützt“, unterstreicht Martin Alders, der auch im Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer für Ausbildungsberufe sitzt.

Nun will Alders der Aufforderung von Dr. Grünewald fol­gen und Kontakt zu der studentischen Talentschmiede auf­nehmen. Die Möglichkeit dazu gibt es auf der Stipendien­vergabefeier, zu der die Hochschule im Herbst einlädt. „Das ist genau die richtige Haltung. Umfragen unter unseren Studierenden haben gezeigt, dass ihnen die ideelle Förde­rung besonders wichtig ist“, so der Hochschul-Präsident.

Schon jetzt hat die Hochschule Niederrhein ALDERS eine Dankesurkunde ausgehändigt, die einen Ehrenplatz im Unternehmen von der Kempener Arnoldstraße 19 be­kommt. Darauf heißt es: „Mit Ihrer Förderung honorieren Sie Leistung und Erfolg unserer Studierenden und unter­stützen diese bei der Entfaltung ihrer Talente.“

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