(Foto: privat)

Rommerskirchen. Vom 8. März bis 20. April hat das Sonnenbad am Gorchheimer Weg drei Mal wöchentlich die beiden Kurse „Wassergewöhnung“ und „Schwimmen lernen“ angeboten.

Mit beachtlichem Erfolg, wie jetzt bei der Aushändigung von Urkunden und Medaillen an die sieben teilnehmenden Kinder deutlich wurde. Nachdem es zwei Jahre lang pandemiebedingt keine Möglichkeiten für Schwimmkurse gab, machte jetzt die rhenag Rheinische Energie AG dieses anspruchsvolle Angebot in Kooperation der Gemeinde möglich. Mit beachtlichem Erfolg, der sich nicht allein an Urkunden und Medaillen bemisst.

Ein ausgesprochen wasserscheuer Junge nämlich hat sich binnen drei Wochen zur veritablen „Wasserratte“ entwickelt, wie Petra Gemmer, Leiterin des Hallenbads und Schwimmlehrerin, berichtet. „Ich bin sehr froh, dass diese Kurse mit der Unterstützung der Rhenag ermöglicht werden. Denn schwimmen zu können, ist enorm wichtig für alle Kinder“, so die Schwimmlehrerin. Zugleich weist Petra Gemmer darauf hin, „dass immer weniger Kinder dies von sich aus lernen. Die Kooperation mit der Rhenag  bietet uns die Möglichkeit, diese so wichtige Kompetenz bei Kindern aus unserer Region gezielt zu fördern“, so die Sonnenbad-Leiterin.

Auch Susanne Garding-Maak, Allgemeine Vertreterin von Bürgermeister Dr. Martin Mertens, betont die Notwendigkeit, schwimmen zu lernen. „Immer wieder wird berichtet, dass Kinder tödliche Unfälle erlitten haben, weil sie nicht schwimmen können. Unser Ziel ist es, dass in Rommerskirchen kein Kind die Grundschule als Nichtschwimmer verlassen muss. Dies ist auch der wichtigste Grund für den seit Jahren bestehenden politischen Konsens, das Hallenbad in jedem Fall zu erhalten“, erläutert Susanne Garding-Maak.

„Als heimischer Energieversorger ist uns unsere Region und ihr Nachwuchs enorm wichtig“, sagte Tim Winterscheid, Leiter Energiedienstleistungen der Rhenag bei der Ehrung für die sieben kleinen „Neu-Schwimmer“. „Schwimmen zu können, gehört zu den ganz wichtigen Fähigkeiten, die man kaum früh genug erlernen kann. Wir sind froh, hier zusammen mit unserem kommunalen Partner Rommerskirchen einen Beitrag leisten zu können“, so Winterscheid.

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