(Foto: © Ralf Bauer)

Brühl. Erstmalig hat sich der Inklusionsbeirat der Stadt Brühl am 30. April gegenüber dem Rathaus mit einem Stand einem breiten Publikum präsentiert. Die Bürgerinnen und Bürger konnten sich über die Arbeit des Inklusionsbeirates informieren und Barrieren in Brühl bekannt machen. Eine Pinnwand hielt die Ergebnisse fest.

Erwartungsgemäß wurde der Brühler Bahnhof mehrfach genannt. Der noch fehlende barrierefreie Zugang in die Unterführung wird in naher Zukunft durch eine Rampe realisiert. Diese wird in den Bahnhofsvorplatz integriert.

Auch die Innenstadt wurde mehrfach erwähnt, Kopfsteinpflaster und die Zugänglichkeit der Geschäfte wurden bemängelt. „Die Barrierefreiheit der Innenstadt ist ein aktuelles Thema im Inklusionsbeirat“, sagt Silke Katzfuß, stellv. Vorsitzende des Beirates.

Brühler Bürgerinnen und Bürger wurden ermutigt, sich aufmerksam durch Brühl zu bewegen und mögliche Barrieren zu melden. Am einfachsten geht das per E-Mail an inklusionsbeirat@bruehl.de, gerne mit Foto. Der Kontakt kann auch telefonisch über die Inklusionsbeauftrage der Stadt Brühl, Frau Palmersheim, unter 02232 79-4340 aufgenommen werden. Über die Arbeit des Inklusionsbeirates in Brühl informiert ein aktueller Flyer des Beirates, dieser kann unter https://www.bruehl.de/2022-inklusionsbeirat-imageflyer.pdfx?forced=true abgerufen werden.

„Wir haben heute ein sehr großes Interesse und Wertschätzung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Brühl erlebt“, freute sich Michaela Vu, Mitglied des Beirates. Dem Vorsitzenden Ralf Bauer machten am Ende der Veranstaltung die guten Gespräche und Hinweise Mut, “Gemeinsam schaffen wir ein inklusiveres Brühl.“

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