Astrid Neese (Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales), Udo Horwat (Geschäftsführer Diakoniewerk Duisburg GmbH) und Oberbürgermeister Sören Link (Foto: Malte Werning / Stadt Duisburg)

Duisburg. Die Stadt Duisburg erhält Fördermittel aus der Europäischen Union für das „Kümmerer“-Projekt der Landesinitiative zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit „Endlich ein ZUHAUSE“. Für den Zeitraum bis 31. März 2023 wurden jetzt rund 154.000 Euro für zwei Personalstellen bewilligt, die beim Diakoniewerk Duisburg angesiedelt werden. Damit werden eine Immobilienfachkraft für die Wohnraumakquise und eine Fachkraft für soziale Arbeit aus dem Fördertopf finanziert.

„Dieses ‚Kümmerer‘-Team ergänzt unser trägerübergreifendes Hilfesystem der Wohnungslosenhilfe in Duisburg optimal. Dank der eingespielten Zusammenarbeit mit dem Partner Diakoniewerk können wir das Projekt kurzfristig starten“, so Oberbürgermeister Sören Link.

„Die Bekämpfung der Wohnungslosigkeit in Duisburg ist mir ein persönliches Anliegen. Wohnungslosen Menschen in Duisburg soll möglichst schnell der Sprung in ein eigenes Zuhause gelingen, jeder Tag in Wohnungslosigkeit ist für mich einer zu viel“, betont die Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales, Astrid Neese.

Udo Horwat, Geschäftsführer des Diakoniewerkes Duisburg GmbH, freut sich „dass im Rahmen des Projektes auch ein Fokus auf die direkte und nachhaltige Verbesserung der Wohnsituation von anerkannten Flüchtlingen gelegt wird. Die Zusammenarbeit der Immobilienfachkraft mit den Wohnungsgebern und die flankierende soziale Unterstützung der Wohnungslosen vor und nach dem Einzug wird hier der Schlüssel zum Erfolg werden“, ist Horwat überzeugt.

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