(Foto: © St. Augustinus Gruppe)

Dormagen. Besuch der Schützen weckt bei Senioren wunderbare Erinnerungen

Endlich konnte nach zwei Jahren ohne Schützenfest in diesem Jahr eine gute Tradition fortgesetzt werden: Der Dormagener Schützenkönig Willi II. und seine Frau Hanne besuchten samt Gefolge die Senioreneinrichtung Augustinushaus in Dormagen Mitte. Ein Drehorgelspieler hatte die Bewohnerinnen und Bewohner auf den Besuch der Schützen eingestimmt. Hier wagten bereits erste Senioren und Pflegekräfte ein kleines Tänzchen. Passend zum Einmarsch des Königs samt Gefolge mit rund 150 Schützen verschiedener Züge kam dann die Sonne heraus. Nur gut, dass die aufgestellten Zelte nun die Bewohnerinnen und Bewohner beschatteten, ein Getränkestand sorgte für ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Für die Damen des Augustinushauses hatten die Schützen Blumensträuße mitgebracht, die Feuerwehrkapelle Dormagen und das Tambourcorps Germania 1925 Dormagen-Horrem spielten Marschmusik und Swing – wofür es reichlich Applaus gab. „Das ist mal was ganz anderes und eine schöne Abwechslung“, meinte Bewohner Wolfgang Kirchner. „Ich war zwar früher selbst kein Schütze, habe mich aber richtig darauf gefreut. Schön, dass die Schützen das machen!“

Auch Margarete Kruska war ganz begeistert. Die 85-Jährige erinnerte sich an das Jahr 1978/79, als ihr Ehemann Hans Schützenkönig von Zons war: „Ich sehe das so gerne, das sind super Kompanien“, so die rüstige Seniorin. Dass auch der Neusser Schützenkönig Kurt Koenemann mit Gattin Beate zum Schützenbiwak nach Dormagen kam, freute nicht nur die Bewohner und Bewohnerinnen des Augustinushauses, sondern auch den Einrichtungsleiter Thomas Schindler: „Toll, dass wir nach drei langen Jahren jetzt endlich wieder miteinander Schützenfest feiern können und ihr alle hier zu Gast seid!“ Das Dormagener Königspaar samt Gefolge, die Schützen und Musiker zogen dann noch weiter zum Platzkonzert und zum Rathaus. Die kleine Fahne der St. Augustinus Gruppe, mit der die Bewohner und Mitarbeitenden die Schützen winkend verabschiedet hatten, steckte Margarete Kruska zur Erinnerung an einen wunderbaren Nachmittag an ihren Rollator.

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