Strecke mit Zug und Arbeitsgerät (Foto: Bundespolizei)

Viersen. Am 29.06.22 kollidierte die Regionalbahn 33, welche von Viersen Richtung Krefeld fuhr, um 18:47 Uhr in Viersen mit Arbeitsgeräten und Werkzeug. Die Gerätschaften sollten aus dem Streckenabschnitt abtransportiert werden. Die drei Mitarbeiter der Firma, welche sich zu diesem Zwecke im Gleisbereich befanden, sprangen bei Wahrnehmung des herannahenden Zuges aus dem Gleisbett und erlitten dabei Schürfwunden.

Die etwa 120 Fahrgäste der RB 33 blieben unverletzt und wurden durch die Feuerwehr Viersen betreut. Der Zug wurde an der Frontschürze leicht beschädigt. Nachdem der Gleisbereich von den Trümmerteilen freigeräumt wurde fuhr der Zug mit den Reisenden zurück nach Viersen.

Durch den Unfall kam es bei 15 Zügen zu 446 Minuten Verspätung zu 14 Umleitungen und zu 8 Zugausfällen. Die Bundespolizei ermittelt zur Unfallursache. (ots)

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