(Foto: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch)

Goch. Bei einem Verkehrsunfall am Abend auf der B 504 (Asperdener Straße) erlitten ein 59-jähriger Motorradfahrer aus den Niederlanden und seine 62-jährige Sozia tödliche Verletzungen. Sie waren um kurz nach 22 Uhr in Richtung Kessel unterwegs. Eine 71-jährige Fahrerin eines Daimler-Benz fuhr zu diesem Zeitpunkt von der Zufahrt eines Hofes auf die Straße, dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, so die Polizei. Mit in dem PKW befand sich eine 68-jährige Frau aus Goch, beide wurden schwer verletzt.

Zunächst war nicht klar, ob eine der beteiligten Personen am oder im PKW eingeklemmt ist. Dies bestätigte sich letztlich nicht. Unfallzeugen und in der Folge die eintreffenden Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst leiteten lebensrettende Sofortmaßnahmen bei dem Motorradfahrer und seiner Sozia ein, leider ohne Erfolg.

Feuerwehr und Rettungsdienst betreuten Unfallzeugen und Ersthelfer, die sich zum Teil bei einer privaten Feierlichkeit in der Nähe des Unfallortes aufgehalten hatten. Ein 66-jähriger Mann aus dieser Gruppe kam zur Beobachtung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr forderte einen Notfallseelsorger an, er unterstützte die Maßnahmen des polizeilichen Opferschutzes bei Angehörigen der Verstorbenen. Zur Betreuung der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst forderte Feuerwehr-Einsatzleiter Stefan Pieper das PSU-Team Unterer Niederrhein an. Es bietet psychosoziale Unterstützung (PSU) bei der Bewältigung belastender Einsatzsituationen an. Das PSU-Team unterstützt die Einsatzkräfte dabei nicht nur unmittelbar vor Ort, sondern auch in der Folgezeit bei Bedarf.

Für die Unfallaufnahme durch die Polizei leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle aus. Anschließend wurde die Straße gereinigt. Insgesamt dauerte dieser Einsatz rund 4,5 Stunden, die B504 war zwischen Puttenbruch und Maasstraße für diese Zeit voll gesperrt. Vor Ort waren Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Asperden und Kessel unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Stefan Pieper. (ots)

Beitrag drucken
Anzeigen