Eine gemeinschaftliche Großübung der Feuerwehren fand am Samstag auf dem Gelände der DB-Fahrzeuginstandhaltung in Krefeld-Oppum statt (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Dirk Jochmann)

Krefeld. Entgleister Zug: 190 Rettungskräfte proben erfolgreich gemeinsamen Einsatz

Eine bereits seit November 2021 vorbereitete und gut geplante gemeinschaftliche Großübung der Feuerwehren fand am Samstag auf dem Gelände der DB-Fahrzeuginstandhaltung an der Breitenbachstraße in Krefeld-Oppum statt. Rund 190 Einsatzkräfte waren vor Ort, darunter viele der Berufsfeuerwehr Krefeld, aller Einheiten der freiwilligen Feuerwehren inklusive der Jugendfeuerwehr mit vielen verschiedenen Einsatzfahrzeugen. Außerdem nahmen Kräfte der Betriebsfeuerwehr Siemens Krefeld, der DLRG und des DRK an der Übung teil. Die umfangreiche Vorbereitung hatte in Zusammenarbeit mit der Betriebsfeuerwehr der Deutschen Bahn des Instandhaltungswerkes in Krefeld stattgefunden. „Das Übungsszenario war ein entgleister Zug mit zahlreichen Verletzten, die schnell versorgt werden mussten”, stellte Christoph Manten von der Berufsfeuerwehr fest. Er war als Ansprechpartner für die Medienvertreter vor Ort.

Rettungwagen und Notärzte waren auch dabei

Die teilnehmenden Kräfte wurden für die jeweiligen Szenarien aktiv von verschiedenen Fachkräften begleitet, informiert und speziell geschult. Es wurden viele Auszubildende der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Stadt Krefeld in die Übung eingebunden. Für den Bereich des Rettungsdienstes waren mehrere Rettungswagen und Notärzte eingebunden. In enger Abstimmung mit der ebenfalls teilnehmenden Betriebsfeuerwehr der Deutschen Bahn und deren Spezialfahrzeugen und technischen Sondergeräten wurden die vorher definierten Übungsziele erarbeitet. Das Hauptaugenmerk lag auf der umfangreichen und strukturiert zu erreichenden Zusammenarbeit der vielen verschiedenen Einheiten und Organisationen bei einem derartigen Großeinsatz.

Personen mussten schnell und zielführend gerettet werden

Die Spezialfahrzeuge und das zum Einsatz gekommene technische Spezialgerät mussten schnell und zielsicher koordiniert werden. Die Handhabung der technischen Rettungsgeräte und die damit verbundene möglichst zügige und zielführende Rettung von Personen stand dabei im Mittelpunkt. Es wurde eine große Anzahl von verletzten Personen angenommen. Für den Rettungsdienst bedeutet ein derartiges Szenario primär die zeitnahe Sichtung möglichst aller Patienten und die damit verbundene notwendige Einstufung der Verletzungsmuster der betroffenen Menschen und deren rascher medizinischer Erstversorgung. Der gut zu ordnende Abtransport aller Verletzten, sowie die Zuführung in geeignete Kliniken stellt dabei eine große Herausforderung dar.

„Das Fazit der Übung ist durchaus positiv, die Zusammenarbeit der vielen verschiedenen Einsatz- und Rettungskräfte hat gut geklappt”, stellt Christoph Manten zum Abschluss des Übungsgeschehens zufrieden fest.

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