Mönchengladbach. Seit vielen Jahren nehmen kontroverse Diskussionen zum ÖPNV in der Mönchengladbacher Hindenburgstraße einen breiten Raum ein. Davon zeugen schier unzählige Beratungsvorlagen, Beschlüsse, Erhebungen, Untersuchungen diverser Gutachter, Stellungnahmen und Medienberichte.

Dazu der Leiter der BSK-Kontaktstelle (Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.), Albert Sturm: „Weil möglicherweise Vieles in Vergessenheit geraten ist oder aus den unterschiedlichsten Gründen gerne verschwiegen oder ignoriert wird, war für den BSK in Mönchengladbach Anlass, einen audio-visuellen Fakten-Check zu erstellen.“ Vor allem solle dieser aber auch denjenigen, die bislang wenig bis gar nicht mit dem Thema „Hindenburgstraße“ befasst waren, entsprechende Grundlagen an die Hand geben und Hintergründe vermitteln. Der Fakten-Check ist auf der Homepage des BSK Mönchengladbacher unter dem Link www.bsk-mg.de/bsk-videos zu finden.

Dieser Check beginnt mit dem Jahr 2010 und endet mit dem Frühjahr 2022 und soll „fortgeschrieben“ werden. An dieser Fortschreibung könnten sich Betroffene, Interessierte, aber auch Politiker und die Verwaltung gerne beteiligen, so Sturm abschließend.

Weiter auf der Agenda des BSK-Kontaktstelle bleiben alle Fragen zu einer „wirklichen“ Barrierefreiheit in Mönchengladbach, zu behinderten- und rollstuhlgerechten Toiletten, zur sicheren und behindertengerechten Absicherung von Baustellen ebenso, wie das behindernde Parken auf Gehwegen und ein kooperatives Mit- und Nebeneinander von Fuß- und Radverkehr beispielsweise in der Initiativgruppe „Fußverkehr Mönchengladbach“.

Beitrag drucken
Anzeigen