(Foto: RWO Endurance Team)
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Oberhausen. Beim diesjährigen Nikolauslauf im heimischen Oberhausen, auf der Sportanlage am Buchenweg gingen für das RWO Endurance Team 42 Starter auf die Strecke. Auch der Nachwuchs auf der Bambini Strecke aus dem RWO Endurance Team durfte nicht fehlen. Hier gingen Nora und Felix Schlehuber für das RWO Endurance Team an den Start.

Die Starter vom RWO Endurance Team wurden auch wieder, wie bei vielen anderen Läufen zuvor von zahlreichen Supporten aus den eigenen Reihen begleitet und angefeuert.

Für Claudia Horstmann sollte es eigentlich heute ein lockerer 5 km Lauf mit 2 Lauffreundinnen werden. Aber so kann man sich irren. Die beiden scheuchten sie den Hügel hoch und dann lief es bergab fast von alleine. Leider hat sie die Siegerehrung verpasst, sie wollte den Start der 10 km Läufer sehen. Sie erreichte den 2. Platz in der AK W55, den 116 gesamten Platz und finishte mit einer Zeit von 28:15. Lukas Köther der vor ein paar Tagen noch mit leichter Erkältung zu kämpfen hatte, starte spontan mit Oliver Nix zusammen und begleitete ihn über die 5km. Bei für ihn perfektem Laufwetter, guter Stimmung und einer anspruchsvollen Strecke haben sie das Ziel erfolgreich und zufrieden nach 26:09 Minuten erreicht. Sophie Hofstetter, fielen nach einer wochenlangen Marathonvorbereitung und ihrem persönlichen Jahreshöhepunkt vor vier Wochen beim Frankfurt Marathon die kurzen Distanzen mit entsprechendem Tempo noch etwas schwer. Daher dennoch zufrieden mit der Zeit von 22:14 und dem 3.Platz in der WHK. Jetzt startet allmählich die Vorbereitung für die kleine Winterlaufserie 2023.

Jörg Rotter hatte sich vorgenommen eine 5er Pace zu laufen. Nach seiner Coronainfektion, hatte er sich noch nicht zugetraut schneller zu sein. Aber wie es so ist, es kommt anders als man denkt. Wettkämpfe treiben halt Leistung extra voran. Bis auf Kilometer 3 (5:15min.) ist er alle anderen 4 km um 4:30 gelaufen und mit seiner Zeit von 23:23min. und in der AK Ü50 vierter geworden. Er ist super zufrieden und optimistisch für die zukünftigen Wettkämpfe, so kann es weiter gehen. Für Sven Dannenberg war es der 1. Wettkampf nach 2,5 Jahren und auch nach der Innenmeniskus-OP im März dieses Jahres. Er hatte richtig Bock, und wollte mit einer Vereinskollegin zusammenlaufen. Bei KM 1 ging schon die Post ab mit 3:47, er schaute immer mal wieder zurück. Verlor sie aber relativ schnell aus den Augen. Auf die Uhr war auch kein Verlass. Er orientierte sich auf den Markierungen am Boden. KM 2 lief er bei 8:10 Minuten durch. Ab km 3 waren keine Markierungen mehr oder er hat sie nicht mehr gesehen. Hier überholte ihn ein Vereinskollege, er versuchte aber ihn nicht weit weg zu lassen. Es waren immer ungefähr 50 Meter, kurz vor dem Stadion/Zieleinlauf setze er alles auf eine Karte und überholte 2 Läufer. Am Ende finishte er in 21:26 Min, mit dem 4. Platz, zeitgleich mit Platz 3. Er ist sehr froh über die Zeit, obwohl der Lauf selber ziemlich durchwachsen war, aber fast 1 Minute schneller als 2019 beim Nikolauslauf.

Nicole Günster absolvierte die 5 km in einer Zeit von 31:31. Sie hatte sich wegen dem Wettkampfeeling angemeldet, der großen Teamzugehörigkeit, den Support durch das RWO Endurance Team. Sie ist diesen Wettkampf, aus Spaß, reiner Freude am Laufen angegangen.

Nina Brodkorb-Kronauge hat es sehr viel Spaß gemacht, mal in einem größeren Läuferfeld mit zu laufen. Sie fand die Strecke sehr bergig, anspruchsvoll, dass hätte sie jetzt so nicht erwartet. Ihr persönliches Statement ist, dass der Support vom RWO Endurance Team echt cool ist. Da stehen mehr als 5 Menschen am Streckenrand, die deinen Namen rufen, das ist für einen Laufanfänger echt schön zu sehen, zu erleben, da kann man auf dem Weg ist Ziel nochmal richtig Gas geben. Markus Pompe startete auf die 10 km. Es war wieder eine sehr schöne Veranstaltung. Schön, dass wieder viele Nikoläuse und Weihnachtsmänner dabei waren. Die Strecke war wieder anspruchsvoll dennoch hat er die Strecke unter einer Stunde geschafft. Mit dem 166 gesamten Platz, dem 27. Platz in der AK 50 in der Zeit von 59:23 wirkte er zufrieden. Christian Fastner startete unter dem Motto, einfach mal den Lauf genießen. Es war eigentlich mehr ein gemütlich lockerer Lauf, weil er noch Angst vor einer alten Verletzung (Wade) hatte. Als Belohnung gab es einen leckeren Stutenkerl.

Für Hannes Piffko, der das 1. Mal für das RWO Endurance Team an den Start ging, war der Tag war ein voller Erfolg. Bei seinem ersten Start für das RWO Endurance Team konnte er direkt einen Doppelsieg erreichen. Dadurch, dass die Strecken verändert wurden war klar, dass die Siegerzeiten gleichzeitig Streckenrekorde sind. Sein Plan war es dafür zu sorgen, dass die Streckenrekorde beide in Oberhausen bleiben. Den 5er wollte er Vollgas laufen und beim 10er gemeinsam mit Timo Schaffeld. Beides hat super funktioniert.  Er lief die 5km in 16:20 und die 10km in 34:19. Er ist also mehr als zufrieden und freut sich jetzt auf einen schnellen 5er Silvesterlauf in Pfalzdorf. Alle Jahre wieder ist es für Timo Schaffeld eigentlich schon Pflicht geworden beim Nikolauslauf zu starten. Es ist so langsam Tradition geworden, dass mit dem Lauf die Offseason endet und es dann in die Vorbereitung für die neue Saison geht. In diesem Jahr war es mal wieder nicht das beste Wetter, aber die Menschen die man bei den lokalen Läufen trifft machen einfach den Sport aus und wenn man sich das Mannschaftsfoto und die Bilder vom Tag anschaut sieht man meist nur zufriedene Gesichter. Als Lauftrainer beim RWO Endurance Team ist er super stolz zu sehen was in diesem Jahr aus einigen Läufern geworden ist. Sauberer Laufstil, schnelle Zeiten, glückliche Läufer machen ihn echt stolz auf sein Team. Und dass das RWO Endurance Team jetzt auch in der Spitze so gut vertreten sind ist einfach Sau geil! Zusammen mit Hannes Piffko jetzt nicht mehr nur zu racen sondern auch zu trainieren, kann und wird beide nur noch schneller machen. Timo Schaffeld kam zusammen mit Hannes Piffko ins Ziel.

Weitere Starter auf die 5km waren: Simon Blässe(1. AK MHK ), Christoph Schnabel, Talitha Lange (3. AK W30), Werner Marx, Christopher Goldau, Dominic Schlehuber, Lukas Lechtenberg (3. AK M30), Jürgen Schilling, (1.AK M 60), Isabell Insel (3.AK W35), Jenny Hentschel, Luisa Berg, Andrea Berg, Ansgar Berg, Andreas Tinnefeld, Karina Börgers, Simon Goldau, Michael Fleuren, Melanie Birr, Sabine Köther, Dennis Schlehuber.

Auf die 10 km gingen als weitere Starter für das RWO Endurance Team: Kevin Engler (1. AK M30), Markus Gördes (2. AK M50), Thomas Müthing, Lucas Sauerborn (2.AK M30), Daniel Rauch (3.AK M45), Ralf Schaffeld, Markus Althoff, Martin Lichy.

Herzlichen Glückwunsch zu den geleisteten, herausragenden sportlichen Ergebnissen, das lässt für die Zukunft des RWO Endurance Team nur Gutes verheißen.

Da brechen wohl goldene Zeiten, oder verdammt erfolgreiche rot-weiße Zeiten für das RWO Endurance Team an. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Supporter vom RWO Endurance Team und an die Sterkrader Nordtriathleten für eine, wie jedes Jahr, gelungene und sehr gut organisierte Veranstaltung.

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