So wird sich die Kunstinstallation auf dem Campus der HHU präsentieren (Foto: Oli Nam June)
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Düsseldorf. Riesige Ente kommt nach Düsseldorf

Die Heinrich-Heine-Universität (HHU) wird um eine Attraktion reicher: Eine riesige, gelbe „Jumbo-Duck” lässt sich auf dem Campus nieder und sorgt für Aufsehen unter Studierenden und Forschenden gleichermaßen. Das Kunstprojekt hat einen gedankenreichen Hintergrund.

Die Kunstinstallation, die vom südkoreanischen Künstler Oli Nam June entworfen wurde, wiegt knapp 400 Kilogramm, ist rund 14 Meter hoch und 12 Meter breit bei einem Tiefgang von 0,8 Metern. Sie wird auf dem Campus-See schwimmen und besteht aus weichem, gelben Gummi, das durch eine leistungsstarke Pumpe aufrecht gehalten wird.

Durch die Platzierung der Jumbo-Duck auf dem Campus soll nach Aussage des Künstlers den Studierenden die Gelegenheit gegeben werden, aus ihrer täglichen Routine auszubrechen und sich an einer spielerischen, dabei sinnstiftenden Abschweifung zu beteiligen.

Da Nachhaltigkeit an der HHU eine hervorgehobene Rolle spielt, soll die Ente nach dem Ende ihrer Platzierung auf dem Campus-See wiederverwendet werden. Ihr nächstes Ziel steht bereits fest: Auf dem Sommerfest der HHU am 21. Juni wird sie neben der Heinrich-Heine-Statue aufgebaut werden. Dort wird sie den Professorinnen und Professoren sowie dem akademischen Nachwuchs als Hüpfburg zur Verfügung stehen.

Die geplante Installation hat unter den Studierenden bereits starke Resonanz ausgelöst. Viele haben begonnen, auf Social-Media-Plattformen Planungsbilder und Konzeptvideos der Jumbo-Duck zu teilen. In den Sozialen Netzwerken wird diskutiert, was die Ente repräsentieren könnte und wie sie in den Kontext der Heinrich-Heine-Universität passt.

Bereits vielfach geteilt wurde eine Deutungshypothese von Prof. Dr. Markus Schrenk, Institut für Philosophie der HHU: „In den Vexierbildern seiner ‚Philosophischen Untersuchungen‘ konzentrierte sich Ludwig Wittgenstein allein auf das Aspekte-‚Sehen‘. Oli Nam Junes Installation hingegen überschreitet das bloß Visuelle: Was wir auf dem Teich noch als Ente durchschauen, ermöglicht uns als Hüpfburg hasenartige Propriozeption.“

(Aprilscherz 2023)

 

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