Petra Kiehn und Michael Gawlik (Fotos: CDU)
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Moers. „Festhalten an ausgedehnter Nachtabschaltung ist unzumutbar!“ – Dieser Auffassung ist die Moerser CDU-Fraktion und hat einen Antrag an die Stadtverwaltung gestellt, in dem sie die Rücknahme der zeitlich ausgedehnten Nachtabschaltung im Moerser Stadtgebiet fordert.

„Die befürchtete Energienotlage, die für den ursprünglichen Beschluss Grundlage gewesen war, ist nicht eingetreten. Damit gibt es für uns keine Notwendigkeit mehr, an der damaligen Entscheidung, die Straßenbeleuchtung früher abzuschalten, festzuhalten“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Michael Gawlik.

„Für viele Moerserinnen und Moerser sind nachts beleuchtete Straßen ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Das beobachten wir auch aktuell in einer Umfrage zum allgemeinen Sicherheitsempfinden, die wir gerade gestartet haben. Hier zeigt das erste Stimmungsbild bereits, dass sich die Teilnehmenden insbesondere in den späten Abend- und Nachtstunden unsicher fühlen, weil die Straßenbeleuchtung fehlt. Genauso treten immer mehr Menschen in Moers an unsere Fraktionsmitglieder heran oder kommen direkt ins Rathaus, um gegen die Nachtabschaltung, wie sie aktuell besteht, zu protestieren. Es kann nicht sein, dass Menschen, die am späten Abend auf dem Nachhauseweg sind, hier in Angst unterwegs sind. Denn, wo es dunkel ist, fühlt man sich einfach nicht mehr sicher“, so die Fraktionsvorsitzende Petra Kiehn.

Und Michael Gawlik ergänzt: „Aus unserer Sicht tragen wir als Politik die Verantwortung, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger auch nachts möglichst angstfrei in unserer Stadt bewegen können.“

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