Beleuchtung der historischen Fassade des HKW (Foto: evo/Marian Margraf)
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Oberhausen. In den nächsten Wochen erstrahlen deutschlandweit verschiedene Gebäude wieder in orangenem Licht – auch in Oberhausen. Der Anlass der Aktion, die sich rein optisch wunderbar in die Vorweihnachtszeit einfügt, ist allerdings sehr ernst und ausgesprochen wichtig:

Bereits seit 1991 wird jedes Jahr mit der UN-Kampagne „Orange The World“ ein Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt. Seit dem 25. November und noch bis zum 10. Dezember 2023 leuchten daher viele öffentliche Gebäude orange, um auf die Situation der Betroffenen aufmerksam zu machen und für das wichtige Thema zu sensibilisieren. Denn in Deutschland ist geschlechtsspezifische Gewalt leider nach wie vor ein großes Thema: Über 50 Prozent der deutschen Frauen fühlen sich nachts verunsichert und bedroht, jede dritte Frau ist in ihrem Leben mindestens einmal von Gewalt betroffen – das sind rund zwölf Millionen Frauen (Quelle: Orange The World, UN WOMEN Deutschland).

Bei der evo erstrahlen im Aktionszeitraum der Bunkerschwerbau – das Gebäude, dem die Solarpyramide aufsitzt, der Schornstein des Blockheizkraftwerks und die Fenster der historischen Kraftwerksfassade im orange-farbenen Licht.

„Für uns ist die Mitwirkung an ‘Orange The World‘ ein wichtiges Anliegen. Wir haben uns schon mehrfach an der Aktion beteiligt und so unser Zeichen gesetzt. Für die evo haben Gewalt und Diskriminierung in der Gesellschaft keinen Platz“, äußert sich Christian Basler, technischer Vorstand der evo, zur Durchführung der Aktion.

„Gleichstellung, Gleichbehandlung und Gleichberechtigung haben bei uns einen großen Stellenwert und werden tagtäglich gelebt. Sie sind fest in den Unternehmenswerten der evo verankert. Wir wollen hier mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb ist es für uns auch selbstverständlich, dass wir uns an ‚Orange The World‘ beteiligen“, ergänzt Timm Dolezych, kaufmännischer Vorstand der evo.

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