Geschützter feiern: Münsters Nachtbürgermeisterin Lias Marie Tubies und ihr Awareness-Team - erkennbar an pinken Westen - werden am Rosenmontag nicht nur auf dem Prinzipalmarkt allen helfen, die Grenzverletzungen erfahren (Foto: Stadt Münster / Roski)
Anzeigen

Münster. Am Rosenmontag, 12. Februar, wird es erstmalig ein Awareness-Team in Münsters Innenstadt geben. Es kümmert sich um alle Menschen, die sich während des Straßenkarnevals belästigt oder beleidigt fühlen, die Grenzverletzungen, Übergriffe oder Diskriminierung erfahren. Awareness ist das englische Wort für Bewusstsein. Es bedeutet Achtsamkeit im Umgang mit Betroffenen von Gewalt und das Bewusstsein, dass Übergriffe im alltäglichen Umfeld keine Einzelfälle sind.

Das Awareness-Team ist am Rosenmontag von 13 bis 21 Uhr erreichbar – vor Ort im Rathausinnenhof und unter der Mobilnummer 0175/2 52 91 25. Die Mitglieder des Awareness-Teams tragen pinke Westen. Das Nachtbürgermeister-Team bei Münster Marketing, das Amt für Gleichstellung und das Ordnungsamt haben das Pilotprojekt initiiert, um zu einem achtsamen Umgang im Karneval beizutragen.

Alle Helferinnen und Helfer des Awareness-Teams sind geschult auf ihrem Gebiet. „Für sie stehen die Betroffenen und ihre Erfahrungen im Fokus. Sie bieten Menschen, die sich an sie wenden, psychologische Unterstützung in Form von Gesprächen und einen betreuten Rückzugsort”, erklärt Nachtbürgermeisterin Lisa Marie Tubies. „Gerade jungen Menschen wird es wichtiger, eine sichere Anlaufstelle bei Grenzverletzungen zu haben”, ergänzt sie.

Beitrag drucken
Anzeige