Oberbürgermeister Thomas Kufen und Beigeordnete Simone Raskob bei der Einpflanzung im Haumannplatz (Foto: Moritz Leick/Stadt Essen)
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Essen. In den kommenden fünf Jahren pflanzt Grün und Gruga 1.000 zusätzliche Klimabäume in ausgewählten Parks und Grünanlagen in Essen. Am vergangenen Donnerstag, 28. März, fiel der Startschuss für das 1.000-Bäume-Programm in der Grünanlage Haumannplatz in Rüttenscheid, wo im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Kufen ein Klimabaum gepflanzt wurde.

“In den vergangenen Jahren sind die Auswirkungen des Klimawandels immer offensichtlicher geworden und haben auch dem städtischen Baumbestand zugesetzt”, so das Essener Stadtoberhaupt. “Das 1.000-Bäume-Programm ist ein Baustein, mit dem wir dieser Situation entgegenwirken wollen. Dafür werden jährlich 300.000 Euro zur Pflanzung von klimaresilienten Bäumen zusätzlich bereitgestellt.”

Im Rahmen des Programms sollen im Jahr 2024 insgesamt 258 Bäume in insgesamt 16 Grünflächen und Parks gepflanzt werden. Darunter sind unter anderem im Gervinuspark (30 Bäume), in der Grünanlage Bockmühlenweg (24 Bäume), im Helenenpark (15 Bäume) oder im Segerothpark (15 Bäume). Das Programm geht auf eine politische Beschlussfassung zum Haushalt 2022 zurück, durch die die jährlichen finanziellen Mittel bereitgestellt werden. Gepflanzt werden Baumarten wie Paulownien, Gingko, Gleditschie, Blumenesche, Tulpenbaum, Zieräpfel, Papierbirken und Ahornbäume, die zu den klimafitten Bauarten zählen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte: “Diese Bäume wachsen schnell, haben ein gutes Erscheinungsbild, sind bienenfreundlich und trockenheitstolerant und zudem resistent gegen viele Schadfaktoren. Sie meistern die Herausforderungen des Klimawandels durch hohe CO2-Bindung und widerstehen Stürmen durch ein tief- und weitreichendes Wurzelsystem.”

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