(Foto: privat)
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Mülheim. Gelungene Quartiersentwicklung

Am Samstag, 22. August, waren die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Heißen-Heimaterde anlässlich ihres 93. Stadtteilrundgangs im Eichbaum-Quartier des SWB unterwegs. Begleitet von SWB-Geschäftsführer Andreas Timmerkamp und interessierten Bürgerinnen und Bürgern informierten sich die Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitiker über die Neugestaltung des Areals zwischen Kleiststraße und Filchnerstraße. Gastgeber des Rundgangs war Claus Schindler, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Ratskandidat der Heißener SPD für den Kommunalwahlbezirk 08, Heißen-Süd-Heimaterde.

Start am Amundsenweg

Den Ausgang nahm der Rundgang dieses Mal am Amundsenweg, wo bis Sommer kommenden Jahres längs der Kleiststraße ein Mix aus öffentlich geförderten und frei Vermieteten Wohnungen entsteht. „Damit ist auch gewährleistet, dass eine ausgewogene Sozialstruktur im Viertel erhalten bleibt“, zeigt sich Claus Schindler zufrieden mit den Planungen. Positiv zu vermerken sei zudem, dass dank eines Umzugsmanagements mit Zwischenmieten in anderen SWB-Wohnungen Mieterinnen und Mieter der inzwischen abgerissenen Altwohnungen die Chance haben, in ihr altes Wohnumfeld zurückzukehren.

Die entstehenden Wohnungen entsprechen künftig nicht nur neuesten energetischen Standards inklusive einer Dachbegrünung, sondern sind grundsätzlich seniorengerecht geplant. „Dass darüber hinaus im Bereich der Filchnerstraße in den kommenden Jahren auch eine größere Zahl von Wohnungen mit größerer Grundfläche für kinderreiche Familien entsteht, ist eine weitere wichtige Facette einer ausgewogenen Quartierentwicklung“, sagt Bezirksbürgermeister Peter Pickert.

Positiv zu verzeichnen sei zudem die Termintreue der Baumaßnahmen, die alle im Zeitplan liegen und bei denen die Auftragsvergabe der einzelnen Baulose und Gewerke zum weit überwiegenden Teil Betrieben aus der Region zugutegekommen seien. „Das ist ein wichtiger Impuls für die lokale und regionale Wertschöpfung“, sagt Claus Schindler.

Reihenhäuser und Doppelhaushälften auf der Gneisenaustraße

Auf dem Weg berichtete SWB-Geschäftsführer Andreas Timmerkamp davon, dass auf der Gneisenaustraße zwischen Flichnerstraße und Kleiststraße in den kommenden Jahren die nicht mehr sanierungsfähigen Wohnhäuser leergezogen, abgerissen und durch Reiheneigenheime und Doppelhäuser ersetzt würden. Aufgrund der überkommenen Bausubstanz aus den fünfziger Jahren mit Holzböden und Nachtspeicheröfen sei eine Sanierung um Bestand wirtschaftlich nicht darstellbar, berichtete Andreas Timmerkamp.

Ständige Beteiligung

Auf viel Zuspruch seitens Politik und begleitender Bürgerschaft stieß das Bemühen der SWB, über eine feste Anlaufstelle im Quartier die eigene Mieterschaft stets in der Information über die aktuelle Entwicklung des Umgestaltungsprojekts zu halten. „Diese Form von Transparenz schafft Akzeptanz“, weiß Peter Pickert, der im Stadtteil nicht nur als Bezirksbürgermeister, sondern auch als Schiedsmann engagiert ist.

Der nächste Rundgang der SPD in Heißen und auf der Heimaterde findet am kommenden Samstag, 29. August, statt.

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