Joachim Roeske (Foto: privat)
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Mönchengladbach/Essen. Am letzten Freitag hat sich die neue CDU-Fraktion in den Gremien des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) konstituiert. Dieser gehört nun auch Ratsherr Joachim Roeske aus Mönchengladbach an. „Der Nahverkehr bleibt eine spannende Aufgabe. Er ist der Schlüssel zu vielen Herausforderungen der Zukunft, zum Beispiel der Wende bei der Antriebstechnologie und damit dem Klimaschutz, bei autonomen Fahrzeugen und Digitalisierung. Aber auch konkrete Maßnahmen wie der behindertengerechte Ausbau von Haltestellen werden hier beschlossen. Ich freue mich auf die Arbeit in den Gremien des VRR“, so Joachim Roeske weiter. Am 26. Februar 2021 tagt die neu zusammengesetzte Verbandsversammlung erstmalig. Michael Heck, Kämmerer der Stadt Mönchengladbach ist ebenfalls, wie schon seit 2014 Mitglied der Verbandsversammlung als Verwaltungsvertreter der Stadt Mönchengladbach.

Einstimmig wählten die Mitglieder der neuen CDU-Fraktion am Freitag den Duisburger Frank Heidenreich erneut zum Vorsitzenden. „Ich freue mich auf die neue Wahlperiode. Auch wenn wir in nächster Zeit einige „gewaltige Brocken“ zu bewältigen haben“, erklärt der alte und neue Vorsitzende der größten Fraktion in der Verbands­versammlung des VRR. Frank Heidenreich verweist dabei auf die Folgen der Corona-Pandemie für die Einnahmen des VRR, die Verkehrsunternehmen und die haftenden Kommunen.

„Bund und Land haben uns bisher gut durch die Pandemie geholfen. Allerdings wird das nicht auf Dauer so bleiben können. Durch mehr HomeOffice zeichnet sich auch dauerhaft ein anderes Nutzerverhalten ab. Damit wird der VRR umgehen müssen“, so Frank Heidenreich weiter. Gespräche mit anderen Fraktionen über gemeinsame Vorstellungen sollen Anfang Februar beginnen.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ist ein Verkehrsverbund und zugleich Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) in Nordrhein-Westfalen. Das Gebiet des mit 8,1 Millionen Einwohnern größten Verkehrsverbundes Europas umfasst das Ruhrgebiet, den Niederrhein, Teile des Bergischen Landes sowie die Landeshauptstadt Düsseldorf. Als Zweckverband verfügt der VRR über eine parlamentarische Versammlung mit Vertretern aller Mitgliedskommunen. In den Gremien werden u. a. die Tarifstruktur, Fahrpreise, Investitionsförderung und Sicherheitskonzepte entschieden.

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