v.l.n.r.: Prof. Dr. Jochen A. Werner, Vorstandsvorsitzender Universitätsmedizin Essen, NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Andrea Schmidt-Rumposch, Vorstand Universitätsmedizin Essen, Dr. Jorit Ness, Geschäftsführer Stiftung Universitätsmedizin, Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, Thorsten Kaatze, Stv. Vorstandsvorsitzender Universitätsmedizin Essen und Vorstand Stiftung Universitätsmedizin, Prof. Dr. Klaus Rüdiger Trützschler, Kuratoriumsvorsitzender Stiftung Universitätsmedizin, Prof. Dr. Beate Timmermann, Beiratsvorsitzende Stiftung Universitätsmedizin, Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender Stiftung Universitätsmedizin, Prof. Dr. Ursula Felderhoff-Müser, Vorstand Stiftung Universitätsmedizin, Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Eigler, Träger der Fakultätsmedaille, Prof. Dr. Jan Buer, Dekan Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen (Foto: Stiftung Universitätsmedizin Essen)

Essen. Über 600 Menschen sind am Sonntag, 27. Juni 2021, der Einladung der Stiftung Universitätsmedizin Essen in den Musikpavillon des Grugaparks gefolgt. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann dankte dem medizinischen Personal für den besonderen Einsatz im Rahmen der Pandemie. Kurzweilige Wortbeiträge und ein musikalischer Rahmen mit Startenor Johannes Groß rundeten den festlichen Abend mit der Verleihung einer Auszeichnung für Prof. Dr. F.-W. Eigler (89) ab

Für viele der rund 600 Teilnehmer war es das erste Mal seit rund 16 Monaten. Mit Abstand und Einhaltung der so genannten 3G-Regel, dafür ohne Maske am Sitzplatz, kamen Förderer, Kooperationspartner und Freunde der Stiftung Universitätsmedizin in einem großen und feierlichen Rahmen zusammen. Der diesjährige Sommerempfang stand unter zwei Aspekten: Dank und Wertschätzung für den unermüdlichen Einsatz der Menschen, die in den zurückliegenden Monaten Außergewöhnliches geleistet haben,  Zuversicht und Hoffnung für die kommende Zeit.

Minister Laumann blickte auf die vergangenen Monate zurück, dankte dem medizinischen Personal, dem Engagement der Universitätsmedizin Essen und der Stiftung Universitätsmedizin im Besonderen. In seiner Rede warb er für eine noch größere Impfbereitschaft und stimmte die Zuhörer auf weitere Öffnungen unter Beachtung neuster Entwicklungen ein. „Man liest und hört viele Berichte über das Negative und die Dinge, die im Zuge der Pandemie-Bekämpfung nicht optimal gelaufen sind. Aber ich möchte in diesem Rahmen auch das Positive erwähnen. Ich möchte der Universitätsmedizin Essen danken, die im Besonderen durch ihre Versorgung von COVID-19-Patienten einen maßgeblichen Anteil an der Patientenversorgung hat. Ich möchte der Stiftung Universitätsmedizin und ihren Spendern für die finanzielle Unterstützung, vor allem im Bereich der Coronaforschung, danken. Und ich möchte den zahlreichen Menschen danken, die mit ihrer Einhaltung der Corona-Regeln einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass wir die 3. Welle überwinden konnten und nun Öffnungen möglich sind, die uns wieder das normale Leben fühlen lassen. Wenn die Impfungen weiter voranschreiten – und ich appelliere eindringlich an alle Bürger, sich impfen zu lassen – bin ich zuversichtlich, dass wir diese aktuellen positiven Entwicklungen weiter voranbringen können.“

Anschließend traten im Rahmen des Podiumsgesprächs mit dem Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, und dem Ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums Essen, Prof. Werner, zwei Personen in den Mittelpunkt, die an den Schnittstellen gewirkt haben, wenn es darum ging, die Corona-Pandemie bestmöglich einzudämmen. Gleichzeitig wurden ethische Fragestellungen durch Frau Prof. Schara-Schmidt ebenso berücksichtigt, wie eine Stimme der jungen Generation durch Frau Merle Giehler, Studentin der Politikwissenschaften, gehört.

Prof. Buer verlieh im Namen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen die Fakultätsmedaille an Herrn Prof. Eigler, der mit Fachwissen, Herzblut und herausragenden Leistungen die Universitätsmedizin jahrzehntelang geprägt hat.

Mit der Veranstaltung wurde gleichzeitig das 15-jährige Bestehen der Stiftung Universitätsmedizin gefeiert. Die Stiftungsvorstände Frau Prof. Felderhoff-Müser, Herr Kaatze sowie der Vorsitzende Herr Prof. Jöckel zogen mit ihren Schlussworten eine Zwischenbilanz, blickten auf 15 Jahre Stiftungsarbeit zurück und gaben einen Ausblick auf das Kommende. „15 Jahre Stiftung – 15 Jahre Einsatz für Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Möglich wurde dies durch die Unterstützung unserer Spender und Partner. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir freuen uns, nach bisher 16 Monaten Pandemie, heute mit Ihnen gemeinsam in diesem für uns alle besonderen Rahmen beisammen sein zu können. Vielen Dank, dass Sie uns auch in dieser herausfordernden Zeit treu geblieben sind. Wir freuen uns, die Stiftungsarbeit mit Ihnen gemeinsam fortzuführen“, so Prof. Jöckel.

Johannes Groß, bekannt von den „German Tenors“ und seinen legendären Auftritten im Rahmen des „Klassikabend Ruhr“ der Stiftung, begann seine musikalische Darbietung mit einem Wort, das vielen der Anwesenden aus dem Herzen sprach: „Endlich!“ Umso begeisterter lauschten die Gäste Stücken wie „Granada“ oder „O sole mio“. Die mit Pianist Prof. Helge Dorsch hochkarätige instrumentale Ergänzung tat ihr Übriges. Zum Abschluss waren sich alle Anwesenden einig: Dieser rundum gelungene Nachmittag verdiente nur eine Zugabe: „Nessun Dorma“, das Johannes Groß, vollendet interpretierte.

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