( © Stadt MG)

Mönchengladbach. Die heute (Mittwoch, 27. April) auf dem Bahngelände an der Eisenbahnstraße entdeckte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist entschärft. Um 22.30 Uhr konnten Tim Hoferichter und Martin Bartels vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Entwarnung geben. Sie hatten den 250 Kilogramm schweren Blindgänger britischer Herkunft unschädlich gemacht und den demontierten Zündmechanismus vor Ort gesprengt.

Die aus Sicherheitsgründen erforderlichen weiträumigen Straßensperrungen in Rheydt werden im Laufe des Abends aufgehoben. Auch der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Mönchengladbach und Aachen kann wiederaufgenommen werden.

Rund 2.300 Personen, die im Evakuierungsbereich 250 Meter um die Fundstelle wohnen, können in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Personen, die im Radius von 250 bis 500 Meter um die Fundstelle wohnen, dürfen die Häuser wieder verlassen.

50 Menschen wurden während der Evakuierung, die um 17:30 Uhr begonnen hatte, in der Grundschule Hockstein untergebracht und versorgt. Außerdem musste die Feuerwehr sieben Krankentransporte für Betroffene organisieren.

Bei dem Einsatz wurden die rund 100 Kräfte des Ordnungsamtes und anderer Bereiche der Stadtverwaltung von 40 Feuerwehrleuten und 90 Polizeikräften unterstützt. Die Mönchengladbacher Hilfsorganisationen beteiligten sich mit der Bereitstellung von Rettungs- und Krankenwagen sowie der Einrichtung einer Betreuungsstelle in der Grundschule Hockstein an dem Einsatz. Die NEW stellte Busse für die Evakuierung bereit. Beim Bürgertelefon der Stadt gingen 125 Anrufe von Anwohner*innen und Angehörigen ein.

Die Stadt Mönchengladbach bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren beherzten Einsatz und bei den Betroffenen für ihr vorbildliches Verhalten.

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